Ein Basar wirkt von außen oft wie ein großes, eingespieltes System. Viele Stände, viele Verkäuferinnen und Verkäufer, viele Besucher – und am Ende auch eine Spende für einen guten Zweck. Was man dabei leicht vergisst: Hinter so einer Veranstaltung steckt sehr viel Organisation, Zeit und auch Geld.
Unser Erwachsenenbasar in Aiterhofen wird nicht von einem Verein organisiert, sondern privat von Einzelpersonen.
Das bedeutet:
Alle grundlegenden Kosten und Vorbereitungen werden zunächst aus eigener Tasche oder durch den Basar selbst finanziert.
Warum die Spenden anfangs niedriger sind:
Viele Kommissionsbasare werden von Vereinen organisiert, die:
über Sponsoren verfügen
bereits eine langjährige Struktur aufgebaut haben
teilweise Material, Ausstattung und Rücklagen besitzen
Unser Basar ist dagegen noch relativ neu. Projekte wie dieses brauchen einfach Zeit, bis sie sich wirtschaftlich tragen. Erst wenn sich eine Veranstaltung etabliert hat, können größere Beträge vollständig in Spenden fließen.
Trotzdem war für uns von Anfang an klar:
Wir möchten nicht „erst irgendwann“ spenden – sondern von Anfang an.
Die Spenden wurden über unsere kleinen Imbissangebote gesammelt:
beim Kuchenverkauf beim ersten Basar in Aiterhofen
beim Leberkassemmel-Imbiss beim zweiten Basar
Diese Angebote werden zusätzlich organisiert, vorbereitet und betreut – ebenfalls ehrenamtlich.
Beim letzten Basar konnten wir 100 € an das Kloster Aiterhofen spenden. Der diesjährige Spendenbetrag muss noch kalkuliert werden.
Das Kloster stellt uns die Turnhalle kostenfrei zur Verfügung, was für die Durchführung der Veranstaltung eine enorme Unterstützung ist. Deshalb war es uns wichtig, etwas zurückzugeben.
Unsere Bitte war, die Spende entweder für:
die Realschule Aiterhofen, die zum Kloster gehört, oder
das Brasilien-Projekt der Ordensgemeinschaft
zu verwenden.
Weitere Informationen zum Projekt findet ihr hier.
Unser Ziel ist ganz klar:
Mit jedem Basar soll nicht nur die Veranstaltung selbst wachsen, sondern auch der Beitrag für soziale Projekte.
Am Anfang stehen Organisation, Aufbau und Erfahrung. Mit der Zeit entstehen daraus stabile Strukturen – und damit auch größere Möglichkeiten zu helfen.
Wir freuen uns deshalb über jede Person, die den Basar unterstützt – als Verkäuferin oder Verkäufer, als Besucherin oder Besucher oder als Helferin und Helfer.
Denn genau daraus entsteht am Ende das Wichtigste: